Straßenbeiträge

Aufstellen, ab zur Schlachtbank!

Was haben Straßengebühren mit Kampfbombern zu tun?

Manche wollen partout nicht begreifen, was ein Kampfflugzeug mit ihrem sinkenden Kontostand zu tun hat. „Wir haben doch keine Panzer“, rufen sie, wenn jemand die Grundsteuer nicht erhöht haben will und auf die ungeheuren Rüstungsausgaben verweist. Sie meinen, die Stadt habe keine Militärausgaben. Wir haben aber doch Panzer und Kampfflugzeuge, oder haben die Merkel und der Schäuble und der Gabriel die aus ihrer Privatschatulle bezahlt? Nein, wir haben den Schamott berappt und die Politikergehälter noch dazu. Und wenn sie uns erzählen wollen, daß Schwimmbäder teuer werden, Straßenbeläge künftig noch mal von den Anliegern bezahlt werden müssen, weil wir unter irgendeinem Schutzschirm seien, dann sollten wir das schlicht unter „dreiste Verarschung“ abheften.

Merkel und Macron wollen das größte Rüstungsprojekt der Geschichte auf den Weg bringen, einen deutsch-französischen Kampfbomber. Die Amis haben für Vergleichbares 1,4 Billionen Euro ausgegeben. Wo soll das Geld herkommen? Die Arbeitslosen und Niedriglöhner sind schon ausgeplündert, jetzt sind die kleinen Hausbesitzer dran. Es findet ein gigantischer Raubzug statt, und etliche wollen ihn einfach nicht wahrnehmen. Glücklicherweise sind in den letzten Jahren immer mehr Leute nicht bereit, jeden Brei zu schlucken. In Mörfelden-Walldorf haben sie die Kommunisten gewählt, oder den Bock zum Gärtner gemacht, indem sie auf die Freien Wähler gesetzt haben. Abwählen reicht aber nicht. Jeder muß seinen Unmut vernehmbar äußern. Nicht auseinanderdividieren lassen durch fruchtlose Diskussionen, wo wir vor Ort am effektivsten sparen sollten, während unsere Steuermilliarden die Kassen der Konzerne und Banken füllen!

Erich Schaffner

 

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